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Wernigerode, die bunte Stadt am Harz - Das beliebte Juwel im Harz lädt zum Verweilen ein.

"Alle Städte den Harz hinauf, den Harz hinab, haben ihre Schätze und Kostbarkeiten; keine aber ist so reich und bunt wie Wernigerode. Alles ist da, was das Herz begehrt, lustiges Leben und träumerische Stille, städtische Eleganz und dörfliche Einfachheit, flutender Fremdenverkehr und feststehende Eigenart, neue Bauart und alte Architektur; sie ist die Stadt der bunten Gegensätze, die zu einer stimmungsvollen Einheitlichkeit verschmolzen sind." 


(Hermann Löns: Wernigerode. Die bunte Stadt am Harz.1909)

Weit über die Grenzen hinaus bekannt als «Bunte Stadt am Harz» ist Wernigerode ein Genuss für Liebhaber mittelalterlicher Fachwerksbaukunst. Das Leben pulsiert auf dem unverwechselbaren Marktplatz, wo das legendäre Rathaus die Atmosphäre am Platz bestimmt.
Wer mehr über die Geschichte von Wernigerode erfahren möchte, kann u.a. das Wernigeröder Schloss besuchen, welches über der Stadt thront. Den Besuchern, insbesondere Familien mit Kindern, sei eine Fahrt mit der Harzer Schmalspurbahn ans Herz gelegt, die über Schierke zum Brockengipfel führt. Neben den Erkundungen innerhalb der Stadt lassen sich herrliche Wanderungen in der Umgebung unternehmen.

Göbelbrunnen auf dem Nicolaiplatz

Prof. Goebel aus Halle (Saale) hat, ähnlich wie in seiner Heimatstadt, einen Brunnen erschaffen, der sich mit der Geschichte der Stadt  Wernigerode auseinandersetzt. Dieser Brunnen erzählt in seiner modernen Art in Bronze-Figuren verschiedene Aspekte der Stadtgeschichte. Der Brunnen steht auf dem neu gestalteten Nicolaiplatz direkt an der Einkaufmeile "Breite Straße". Dieser Platz beinhaltet zudem noch eine weitere Sehenswürdigkeit: Bei der Umgestaltung des Platzes 2002 wurde der alte Grundriss der ehemaligen Kirche St. Nicolai ins Pflaster eingearbeitet. So kann man heute noch die Lage und Größe der im großen Stadtbrand abgebrannten Kirche erkennen.

Westernturm

Der Westerntorturm wurde 1356 erstmals als Toranlage erwähnt, als Zoll- und Eingangstor im Westen der Stadt. Er erstand im frühgotischen Stil als Teil des Festungsringes und gehörte zu den drei doppelt bewehrten Toren. Der Turm ist 38 m hoch. Hierin wohnte früher nicht nur der Türmer, sondern hierin befand sich auch das "Bürgergehorsam", das Schuldgefängnis. In einer zweifenstrigen Stube mussten Bürger wegen Verschuldung oder leichter Vergehen kurze Zeit einsitzen.

Kleinste Haus

Das kleinste Haus der Stadt in der Kochstraße ist heute ein Museum. Man kann kaum glauben, dass hier mal bis zu 9 (!) Personen drin gewohnt haben. Dieses Haus zeigt, wie spartanisch die Menschen früher gelebt haben.

Schloss Wernigerode

Das Schloss Wernigerode im sachsen-anhaltischen Wernigerode erhielt seine jetzige Gestalt im ausgehenden 19. Jahrhundert und wurde zu einem Leitbau des norddeutschen Historismus. Es beherbergt heute ein vielbesuchtes Museum und eine Außenstelle der Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt.

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Schiefe Haus

Das schiefe Haus, die ehemalige Teichmühle - ein Fachwerkhaus das sich wegen teilweiser Unterspülung durch den unterirdischen Mühlgraben im Laufe mehrerer Jahrhunderte auf einer Seite abgesenkt hat. Es ist heute Sitz eines Vereins.

Rathaus

Das dominante Gebäude am Marktplatz, wurde 1277 erstmals als gimnasio vel theatro (Spiel- und Gerichtshaus) erwähnt. Der massive Bau des ursprünglichen „Spelhuses" lässt vermuten, dass schon damals an eine spätere Aufstockung durch Fachwerk gedacht war, denn tatsächlich ist bei seinem späteren Ausbau an den Fundamenten nichts geändert worden. Selbst die spitzbogige gotische Eingangstür in das Erdgeschoss ist heute noch vorhanden. Mit der Aufstockung 1492 erhielt das „Spielhaus" einen großen Festsaal, der über eine Freitreppe an der Westseite betreten werden konnte. Versehen mit einem hohen Giebel, konnte das Gebäude jetzt nicht nur neben den Patrizierhäusern am Markt bestehen, sondern wurde jetzt zum dominierenden Mittelpunkt des Marktplatzes. Die aufwärts strebenden Fachwerkbalken nahmen dem Ganzen die bisherige Plumpheit. Das 1497 vollendete Gebäude entsprach schon mehr dem nach städtischer Repräsentanz verlangenden Bürgertum. 1497 wurden vor den breiten niederdeutschen Giebeln zwei schlanke Fachwerk-Türme gesetzt und als Gegenstück zu diesen vertikalen Elementen als horizontales Band in den unteren Gefachen „geschweifte Andreaskreuze", die hier zum ersten Mal in Wernigerode auftauchen und dann in der Stadt an anderen Fachwerkhäusern übernommen wurden. Sein heutiges Aussehen erhielt es nach einem Brand (1521) und einem weiteren Umbau in den Jahren 1539 bis 1544. Besonders bemerkenswert sind die geschnitzten Figuren, mit denen die Geschoss- und Dachüberstände verziert sind. Es gilt als eines der schönsten Rathäuser Europas.